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Das GRÜNE Team

GRÜNE Bad Driburg stellen ihr Team vor

Verjüngt und verstärkt gehen die GRÜNEN in Bad Driburg in die Kommunalwahl 2020.

„Wir wollen unsere Erfahrung mit viel jungem Elan kombinieren!“ erklärt Martina Denkner, bisherige Fraktionsvorsitzende im Rat. „Dazu konnten wir zwei junge Frauen gewinnen, die auf den vorderen Listenplätzen stehen: Julia Seifert, Reelsen und Aika Lübeck, Kernstadt.“

Julia Seifert engagiert sich seit ein paar Jahren erfolgreich in der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Auf ihre Initiative in wurde in Reelsen alles um den Kindergarten herum verkehrssicher gestaltet. Überquerungen wurden barrierefrei und Parkplätze für Eltern, Erzieher und Kirchgänger geschaffen. Sie hat eine Petition u. a. für eine Fußgänge Ampel initiiert, die die Überquerung der Detmolderstraße sicherer machen soll. Ihr weiterer Schwerpunkt ist klimafreundlicher Busverkehr in und um Bad Driburg.

Aika Lübeck interessiert sich für die Lage junger Familien. Ganz besonders die Ver-sorgung mit Kita-Plätzen steht auf ihrer Agenda: „Vor allem müssen die Öffnungszei-ten der Kitas in Bad Driburg schnell viel Familienfreundlicher werden.“ Die junge Kinderchirurgin hat ein weiteres Arbeitsfeld in der Stadtenwicklung.

Das Team wird komplett durch die erfahrenen GRÜNEN Kommunalpolitiker Bernd Blome und Klaus-Dieter Wilde. In den Wahlbezirken kandidieren: Edgar Saabel, Silke Bambach, Aika Lübeck, Bernd Blome, Wolfgang Dirichs, Elina Wirth, Peter Fabian, Klaus-Dieter Wilde, Isi Brandi, Dr. Claudia Mahs (alle Kernstadt Bad Driburg), Martina Denkner (Herste), Bernhard Dreifürst (Alhausen und Pömbsen) mit Karolina Neuwald als Persönliche Vertreterin), Julia Seifert (Reelsen, Langeland, Erpentrup), Uwe Cyrkel (Dringenberg), Ilrud Böckmann (Neuenheerse) und Dietmar Walther (Siebenstern).

Bernd Blome ist im Team, weil...

Während des Botanikstudiums lernte ich die Komplexität und Faszination vom Zusammenspiel von Mensch und Umwelt besser kennen. Sehr schnell lernt man dort, wie zerbrechlich das Gleichgewicht von Nutzen und Übernutzung ist. Sehr schnell versteht man, was man der Umwelt entnehmen kann und wo die Grenzen des Wachstums liegen.
Das hat mich nachhaltig geprägt. Spätestens seitdem interessiere ich mich für regenerative Energiegewinnung, ökologische Bebauung, nachhaltigen Konsum und vieles mehr.

Irritierend war und ist für mich bis heute, wie wenig der wissenschaftliche Sachverstand in die Politik einfließt. Das merkt man auf höheren politischen Ebenen bei derart vielen Punkten, dass es mich manchmal wirklich ernüchtert zurücklassen möchte.
Sei es der bis zuletzt gegangene Irrweg der Kernenergienutzung, der nun mit einem Zwischenlager für Atommüll in Würgassen wieder präsent in den Medien ist.
Sei es eine Flächenversieglung von immer noch mehr Gewerbegebieten auf vorher wertvollen Habitaten, während an anderer Stelle Gewerbeobjekte verrotten.
Oder sei es aktuell die aberwitzige Laufzeitverlängerung für Braunkohlekraftwerke, nur um wenigen Aktionären Dividenden auszuschütten.
Die Liste an Sinnlosigkeiten ließe sich beliebig fortsetzen.

Aber auch in der Kommunalpolitik hapert es an vielen Stellen, die sich mitunter logisch gar nicht fassen lassen. Warum zum Beispiel werden Bäume auf öffentlichem Grund gepflanzt, bei denen man wenige Jahre später feststellt „der stört, der muss weg“. Dann rückt die Kettensäge an und allzu häufig wird nicht einmal eine Ersatzpflanzung vorgenommen.
Eine attraktive Innenstadt lebt aber von Grün und nicht von Beton oder Schotterflächen.
Warum brauchen wir derart viele Parkplätze in der Innenstadt, verfügen aber über keine komfortablen und durchgängigen Radwegeverbindungen? So kann man die Blechlawine ganz sicher nicht reduzieren! Warum lässt man die Innenstadt, nicht zuletzt den Hellweg, achselzuckend verfallen, mit dem Verweis „der Markt muss es richten“?
Auf der anderen Seite wird immer weiter auf die grüne Wiese gesiedelt, um so den Landwirten immer noch mehr Flächen abzunehmen.
Ganz aktuell: warum muss denn die letzte wirklich schöne Grünfläche im Herzen Bad Driburgs, der Eggelandklinik-Park, zur Hälfte abgeholzt und zubetoniert werden? Nur um weitere hässliche Betonbunker in Einheitsoptik hinzustellen, an denen wir in Bad Driburg leider keinen Mangel haben? Ob diese Wohnungen dann eine sozialverträgliche Miethöhe aufweisen, darf stark bezweifelt werden.

Das sind nur ein paar Punkte, bei denen ich sicher bin, dass das besser geht. Deswegen setze ich mich seit nunmehr über sieben Jahren in der GRÜNEN Stadtratsfraktion dafür ein, dass auch die Sinnlosigkeiten, die hier vor Ort herrschen, stetig kleiner werden.
Natürlich sind da dicke Bretter zu bohren, denn schließlich gibt es den alten ostwestfälischen Spruch „das haben wir immer schon so gemacht“, gegen den wir immer wieder ankämpfen müssen. Ich finde aber: es schadet nicht, es zu versuchen. Immer und immer wieder.

Julia Seifert ist im Team, weil...

Ich bin Julia Seifert, 35 Jahre und komme aus Reelsen.
Ich bin verheiratet und habe eine sechsjährige Tochter.

Ich bin GRÜN, weil ich eine große Liebe zu meiner Heimat habe und diese Heimat auch weiter so schön bleiben soll. Deswegen brauchen wir eine Sicherung der jetzt noch gesunden Baumbestände. Die Auswirkungen des Klimawandels sind gerade bei uns so erschreckend sichtbar und jeder von uns kann schon mit kleinen Maßnahmen mithelfen.

Jeder sollte unsere schöne bergige Landschaft mit dem Rad oder E-Bike erkunden können. Radwege sind hier leider mangelhaft oder gar nicht vorhanden, hier möchte ich mitwirken etwas zu verändern.

Ich bin absolut für die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft, kleine Betriebe müssen besser gefördert werden, um weiter zu existieren.

Damit junge Frauen in der Gesellschaft gleichberechtigt mitwirken können, brauchen wir für jedes Kind einen KITA-Platz.

Wenn Sie sich folgende Fragen stellen:
• Wie sieht der Schulweg aus Kindersicht aus, wie kommen Kinder sicher über eine stark befahrene Straße? • Wer hilft mit, hier etwas zu verändern damit Kinder sicher und selbständig zur Schule gehen können?

Dann sind Sie bei uns GRÜNEN richtig!

Gerade durch Corona machen wir die Erfahrung, dass unsere Digitalisierung hier auf dem Land noch viel Nachholbedarf hat. Aber auch in Deutschland allgemein liegen wir datentechnisch weit den anderen Ländern zurück. Viele Kinder sind zuhause nicht dafür ausgestattet im „homeschooling„ lernen zu können. Entwickeln wir doch mit an den “Klassenzimmern der Zukunft“ und geben wir allen Schülerinnen und Schülern ein Tablet!

Bad Driburg sollte gerade für Familien attraktiver werden: mal spontan günstig mit dem Bus nach Neuenheerse zum Stausee fahren, sollte kein Problem sein. Mehr Grünflächen zum Picknicken sollten vorhanden sein.

Ich bin für die Einstellung von Sozialarbeiterinnen, die in Bad Driburg helfen, Familien zu unterstützen. Leider gibt es die hier gar nicht.

Aika Lübeck ist im Team, weil...

Ich bin im Team weil …

ich mich entschieden habe, mein Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Es ist Zeit etwas dafür zu tun, dass Bad Driburg auch in Zukunft eine lebens- und liebenswerte Kurstadt bleibt in die Menschen gerne zum Wohnen und Leben ziehen oder auch nur einen Ausflug oder sogar einen Urlaub verbringen wollen. In meinen Augen wird das aber nur funktionieren wenn wir dabei die wunderschöne Natur der Umgebung und die Tradition dieser Stadt nicht vergessen sondern hervorheben.

Ich bin im Team weil …

ich daran glaube, dass es für unsere Zukunft und insbesondere die unserer Kinder unabdingbar ist, dass wir lernen nachhaltig mit Ressourcen umzugehen. Eine Politik die nur den schnellen Profit sieht, den Klimawandel ignoriert und dabei die Natur und vor allem die Menschen vergisst die zukünftig in ihr leben müssen kann nicht die Antwort sein. Und das fängt schon im kleinen in unserer Nachbarschaft an, wo Landschaften betoniert und insektenfreundliche Parks und Gärten zu Steinwüsten umgebaut werden.

Ich bin im Team weil …

Familien Unterstützung brauchen. Dazu gehört, dass in Bad Driburg qualitativ hochwertige und vor allem ausreichend Kitaplätze zur Verfügung stehen müssen. Nur so kann Bad Driburg auch ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für junge Familien bleiben, denn moderne Arbeitsplätze benötigen flexible Kitas.

Ich bin im Team weil …

Bad Driburg meine neue Heimat ist und diese liebenswerte Stadt und ihre Bürger es wert sind, dass wir sie gemeinsam noch ein wenig schöner machen.

Klaus-Dieter (Willi) Wilde ist im Team, weil...

Ich bin bei den Grünen in Bad Driburg, weil mich Kommunalpolitik schon immer interessiert hat. Die Vorstellungen der hiesigen Grünen zur Kommunalpolitik decken sich mit meinen.

Mein ganz besonderes Augenmerk liegt auf der Finanzierung der kommunalpolitischen Projekte. Die Stadt ist in der Verantwortung, mit ihren finanziellen Mitteln sehr sorgfältig umzugehen.

Mit den von den Steuerzahlern zur Verfügung gestellten Mitteln muss den Bürgern eine liebens- und lebenswerte Stadt geboten werden, die allen sozialen und wirtschaftlichen Belangen gerecht wird. Dabei ist streng darauf zu achten, dass die Bad Driburger Bürgerinnen und Bürger mit Gebühren nicht übermäßig belastet werden.

Die Stadt muss mit allen Einrichtungen, die den Gesundheitsstandort Bad Driburg ausmachen, an einem Strang ziehen. Da dies der wesentliche Wirtschaftsfaktor für Bad Driburg ist, gilt die Stärkung dieses Wirtschaftszweiges meiner besonderen Aufmerksamkeit.

Nach mehr als 25 Jahren als Verwaltungsleiter der Klinik Rosenberg bin ich in diesem Jahr in den Ruhestand gewechselt. Somit steht mir jetzt ausrechend Zeit zur Verfügung, um meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse in die hiesige Kommunalpolitik einzubringen. Stadtratserfahrungen habe ich bereits von 2004 bis 2012 machen dürfen.