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Gefährliche Verkehrsprobleme am Siedlerplatz - und was man dagegen tun kann.

Anfang Juni gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der Dringenberger Straße an der Einfahrt zum Siedlerplatz. Dabei wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt.

Wir GRÜNE haben nachgeforscht, warum eigentlich die Verkehrsführung an der Stelle noch immer so ist, wie sie derzeit ist.

Zum Hintergrund: bereits seit vielen Jahren ist die Zufahrt zum Siedlerplatz mehrfach Thema im Rat gewesen.

So hatten wir als GRÜNE Fraktion uns dort klar für eine Einbahnstraßenlösung über den Siedlerplatz ausgesprochen, um die Verkehrsströme zu entzerren, bis eine dauerhafte Lösung vom Landesbetrieb Straßen umgesetzt wird.

Auch die CDU-Fraktion hatte dies 2017 in etwas veränderter Form beantragt.

Ebenso hatten sich SPD und ÖDP deutlich für eine Veränderung ausgesprochen.

Eigentlich waren sich also alle einig, dass etwas passieren musste. Nur was genau?

Dazu sollten die Anlieger, zumeist die dortigen Geschäftsinhaber, gefragt werden, welche Lösung sie bevorzugen würden.

Nach eingehender Prüfung war dann 2019 klar, dass ein Kreisverkehr auf der Dringenberger Straße aufgrund der geringen Breite und vermuteten Kosten von an die 800.000€ zunächst ausscheidet und auch eine Ampelanlage zu teuer würde.

Das Land NRW, als Eigentümerin der Landstraße, war nämlich damals nicht bereit, hier größere Geldmittel zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt Bad Driburg hätte diese baulichen Lösungen also wahrscheinlich komplett selbst zahlen müssen. In Anbetracht der seit Jahren prekären Haushaltslage der Stadt, schied das aus.

Aber auch die einfachere, schnell umsetzbare Einbahnstraßenlösung über den Siedlerplatz mit Linksabbiegerspur aus Richtung Neuenheerse, lässt auf sich warten.

2021 erging dann schließlich der Beschluss des Bauausschusses, dass ein Planungsbüro die Verkehrsführung optimieren soll.

Passiert ist bis jetzt nichts!

Wir GRÜNE plädieren dafür, nun endlich eine Einbahnstraßenlösung umzusetzen.

Weiter auf eine perfekte Lösung zu warten, mit der alle rundum zufrieden sind, wird das Problem auch nicht lösen.

Wir möchten nicht, dass noch schlimmeres passiert!



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