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Faß ohne Boden - GRÜNE im Kreistag lehnen Verdoppelung der Subventionen ab

Der Flughafen Paderborn kommt schon seit Jahren nicht ohne Subventionen aus: die Gesellschafter, das sind die Kreise Paderborn, Gütersloh, Höxter, Lippe, Hochsauerland und die Stadt Bielefeld müssen zuschießen.

Nun soll der Anteil am Zuschuss aus dem Kreis Höxter verdoppelt werden.

Die GRÜNEN im Kreistag Höxter haben das jetzt abgelehnt, genauso wie die GRÜNE Fraktion im Kreistag Paderborn.

Die absehbar steigenden Kosten des Betriebs des Flughafens Paderborn-Lippstadt sind aus GRÜNER Sicht nicht mehr zu rechtfertigen. Investitionen in Millionenhöhe und eine Finanzierungslücke von mindestens 7.7 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 werden wir GRÜNE nicht weiter mittragen.

Wir finden nicht, dass die Finanzierung des Flugverkehrs eine kommunale Aufgabe ist. Die immer wieder betonte wirtschaftliche Bedeutung des Regionalflughafens muss sich auch in seiner Bilanz widerspiegeln. Von den über 100 000 Firmen, die die Industrie- und Handelskammer in OWL vertritt, gaben nur 454 an, dass sie den Flughafen regelmäßig geschäftlich nutzen. Peinlicherweise mussten die von der Wirtschaft gewünschten Linien nach Wien und Zürich aus Mangel an Nachfrage eingestellt werden. Auf den Kosten bleiben nun die Kommunen sitzen.

Für uns GRÜNE sind Investitionen in den Nahverkehr wichtiger als diese Flughafensubventionierung.

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