Menü

Der Hambacher Wald – was hat das mit Bad Driburg zu tun?

50.000 Menschen demonstrieren für ein umstrittenes Waldstück weit im Westen unseres Landes. Mehr als 800.000 Menschen haben bislang die Protestaktion "Hambacher Wald: Retten statt roden" unterzeichnet. Die Meldungen gehen durch alle Zeitungen und die Bilder flimmern über jeden Bildschirm. Aber was hat das mit uns hier in Bad Driburg zu tun?

Auf den ersten Blick nichts, aber bei näherer Betrachtung doch so einiges: der Klimawandel macht vor Stadtgrenzen keinen Halt. Wir haben wie so viele Menschen diesen warmen Sommer nicht nur genossen, sondern auch einen ersten Vorgeschmack von der kommenden Klimaerwärmung bekommen.

Die Trockenheit lässt die Ernten schlechter ausfallen, ältere Menschen stöhnen unter der Kreislaufbelastung und viele Pflanzen geben unter dem Hitzestress einfach auf. Die Verstromung von Braunkohle trägt zu dieser Entwicklung ganz deutlich bei. Insofern geht es nicht nur um 200 ha Wald, sondern darum, die Kohleverstromung so schnell wir möglich zu beenden.

Hier unten können Sie sich ein Video anschauen, das zeigt, wie der ursprünglich viel größere Wald seit 1985 verschwindet und ein riesiges Loch entsteht. Es ist doch nicht zuviel verlangt, wenn der Rest jetzt stehen bleibt. Jetzt, wo wir belastbare Alternativen durch erneuerbare Energien haben.

Und wenn Sie ganz persönlich einen kleinen Beitrag dazu leisten wollen, dass die Stromerzeugung aus Braunkohle endlich beendet wird, dann wechseln Sie doch einfach Ihren Stromanbieter. Das geht ganz unkompliziert.

Hier ein paar Stromanbieter, die nachweislich nur Strom aus erneuerbaren Energien anbieten und auch nur in den Ausbau dieser Energien investieren: WestfalenWind Lichtenau, Greenpeace-Energy (das ist der Stromvertrieb von Greenpeace), Naturstrom, LichtBlick Ökostrom, Elektrizitätswerke Schönau und viele mehr.

 

 

Unser GRÜNES Infomationsportal

Fakten vom BUND

Fakten von Greenpaece

Wieviel Braunkohle liegt im Boden und wieviel wird davon noch gebraucht - hier gibts Zahlen und Fakten

zurück