
Bessere Anbindung nach Paderborn bringt Chancen für Driburg, Brakel und Höxter
„Der Stundentakt zwischen Ottbergen und Paderborn ist nicht mehr ausreichend. Ein Halbstundentakt würde die Zugverbindung für viele Pendler deutlich attraktiver machen!“ fordern die GRÜNEN in der Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbandes Paderborn-Höxter.
Technisch bietet die Strecke dafür die besten Voraussetzungen: sie hat deutlich noch Kapazitäten frei. Auch das lästige „Flügeln“ könnte wegfallen, wenn die Züge in Ott-bergen nicht mehr geteilt und zusammengeführt werden müssen, sondern von dort aus im Stundentakt einmal in Richtung Höxter-Holzminden-Kreiensen und das andere Mal nach Göttingen fahren. Jedes Ziel hätte dann seinen Stundentakt ohne dass Fahrgäste versehentlich im falschen Zugteil sitzen.
In den kommenden Jahren wird auch der Betrieb der Eggebahn neu ausgeschrieben werden. Martina Denkner, GRÜNES Mitglied in der nph-Verbandsversammlung: „Daher müssen wir jetzt entscheiden, was für den Kreis Höxter optimal ist. Je einiger sich dabei die an der Strecke liegenden Kommunen sind, desto besser.“
Dabei verweisen die GRÜNEN auf die aktuell gute Auslastung der Züge. „Aber damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Wir wollen noch mehr Pendler davon überzeugen, dass die Eggebahn eine bequeme, günstige und schnelle Verbindung nach Paderborn ist. Wer mit der Bahn fährt, hat weder Parkplatzsorgen noch Parkplatzkosten in Paderborn. Er kommt entspannt an und er ist auch nach Feierabend wieder entspannt zuhause.“
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