26.01.2018

Die Kopf-in-den Sand-Methode oder wie die Therme baden geht

Sie als Bürgerin und als Bürger zahlen seit Jahren kräftig drauf: seit dem die Bad Driburg Therme in Betrieb gegangen ist, fährt sie einen jährlichen Betriebsverlust von rund 1 Million € ein. Diesen Verlust hat die Stadt aus ihrem Haushalt jeweils weitgehend ausgeglichen. Der Rest wurde aus dem Eigenkapital gebucht, das somit immer weniger geworden ist.

Für Sie als Bürgerin und Bürger bedeutet die jährliche Million Verlust in der Therme runtergerechnet pro Nase ziemlich genau 51€ jedes Jahr. Zum Vergleich: für den laufenden Betrieb und die Verwaltung der fünf städtischen Kindergärten ist auf jeden Einwohner umgerechnet ein Zuschuss von genau 48,19€ im Haushalt 2018 eingeplant.

Nun ist die Therme inzwischen in die Jahre gekommen. Jetzt reichen kleinere Reparaturen nicht mehr aus. Wenn die Therme nicht baden gehen soll, wenn stattdessen das Niveau gehalten und die Bausubstanz dauerhaft erhalten werden soll, muss in den nächsten Jahren kräftig investiert werden.

Hierfür gibt es aber weder Rücklagen, noch einen Plan. Hier hat man den Kopf tief in den Sand gesteckt und versäumt, an die Zukunft der Therme zu denken.

Diese Investitionen können auch nicht über die Eintrittspreise aufgefangen werden. Auch hier muss in den nächsten Jahren wieder kräftig ins Stadtsäckel gegriffen werden.

Eine Lösung für dieses Problem muss jetzt schleunigst her. Wir sind gesprächsbereit!

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