
In den letzten Wochen konnten alle spüren: es war außergewöhnlich heiß! Wie heiß genau, kann erst im September gesagt werden, wenn der meteorologische Sommer vorbei ist und die gemessenen Werte mit dem langjährigen Mittel verglichen werden können.
Tatsache ist schon jetzt: so viele heiße Tage über 35°Celsius hatten wir noch nie!
Was bedeutet das für unser Leben? Die Hitze ist anstrengend und belastet die Gesundheit. Asphalt und Steine heizen sich schnell auf. Innenstädte werden buchstäblich zu Hotspots.
Auch die Wirtschaft leidet unter jedem heißen Tag. Niemand kann bei Hitze produktiv arbeiten.
Bei größerer Hitze verdunstet mehr Wasser, die Dürren nehmen zu. Das spüren nicht nur die Landwirte, wenn ihre Ernte verdorrt. Die verdunstete Feuchtigkeit steht zwar Pflanzen und uns Menschen nicht mehr zur Verfügung. Aber in der Luft erhöht sie das Potential für Unwetter.
Auch in Bad Driburg müssen wir uns an die Klimakatastrophe anpassen!
Weniger Versieglung, mehr Grün und aktive Kühlungen öffentlicher Räume. Aber hier scheitert die Lokalpolitik schon an einem simplen Trinkwasserspender.
Die eigentliche Ursache, die hohen Emissionen aus Kohle, Erdöl und Erdgas, müssen wir endlich entschieden reduzieren!
Dazu bedarf es aber einer Politik, die handelt, statt sich weg zu ducken!
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