
Seit Monaten kursieren Gerüchte über die Ursachen für die ständige Verschmutzung des Tretbeckens im Eggelandpark. Um hier endlich Klarheit zu schaffen, haben wir GRÜNE konkrete Antworten von der Verwaltung eingefordert. Die Antwort erhielten wir im letzten Bauausschuss und nach zwei schriftlichen Anfragen.
Offenbar kommen mehrere Probleme zusammen:
Diese Faktoren, kombiniert mit hochsommerlichen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung, sind bereits problematisch. Verschärft wird die Situation jedoch durch den unzureichenden Wasserwechsel.
Es gibt zwar einen Leitungswasseranschluss, dieser wird aber nur im Notbetrieb genutzt, wenn aus der Wiesenquelle nicht ausreichend Wasser kommt. So wie jetzt. Dabei wird jedoch nur dreimal täglich für kurze Zeit Wasser nachgefüllt. Dazwischen steht das Wasser stundenlang still. Gerade diese langen Pausen ohne Frischwasserzufuhr begünstigen die Algenbildung massiv.
Das Argument der Stadt, man wolle Trinkwasser sparen, ist zwar an sich löblich, die Umsetzung ist hier aber kontraproduktiv. Ein Tretbecken benötigt einen stetigen, wenn auch geringen Wasseraustausch, um sauber zu bleiben. Der aktuelle „Stop-and-Go-Betrieb“ führt zu einer trüben Brühe, die ständig aufwendig gereinigt werden muss und den Spareffekt zunichte macht.
„Es lohnt sich immer nachzufragen! Wir wissen nun endlich, woher die Verfärbungen kommen. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Verwaltung diese Informationen von Anfang an transparent veröffentlicht hätte. So mussten wir rätseln und mehrfach nachfragen.“, findet Benedikt Rasche, sachkundiger Bürger der GRÜNEN im Bauausschuss.
„Einen Großteil dieser Probleme und knapp eine Million Euro an Kosten hätten wir uns sparen können, wenn wir von Anfang an auf die Wiesenquelle und die dazu nötige Technik verzichtet hätten“, findet Bernd Blome, Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion. „Wir GRÜNE haben gleich zu Beginn der Planung klargestellt, dass es völliger Unsinn ist, so viel Geld für eine Quelle auszugeben, nur um ein Tretbecken zu füllen. Ein Tretbecken ist eine schöne Sache – bei einer Version mit kostengünstigem Wasseranschluss und kontinuierlichem Durchlauf wäre unsere Freude aber deutlich größer gewesen“, stellt Bernd Blome klar.
Hier die Präsentation und unsere Fragen.
Mit den Maßnahmen des Entlastungspakets hat die Bundesregierung tief in der Mottenkiste gewühlt. Keine davon hilft der Bürger*innen [...]
Wir befinden uns mitten im größten Angriff auf Klimaschutz und Ökologie, den jemals eine deutsche Bundesregierung gestartet hat. Die Koalition [...]
Vom 29. Bis 30. Mai kommen wir zum IM/PULS – Forum für Zukunft im smartvillage Berlin zusammen. Gemeinsam wollen wir die zentralen Fragen [...]