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Rechtsextreme Straftaten - Neuer Höchststand in NRW

Die Zahlen sind alarmierend: 2024 wurden in NRW so viele rechtsextreme Straftaten angezeigt wie noch nie seit Einführung des Erfassungssystems für politisch motivierte Straftaten im Jahr 2001. Statistisch wurden 2024 pro Tag 15 rechtsextreme Straftaten angezeigt.

Was sind landesweit die zentralen Ergebnisse?
n einem Gespräch mit Norika Creuzmann, GRÜNE Landtagsabgeordnete aus Paderborn und für das gesamte Hochstift zuständig, wurden folgende Zahlen genannt: Mit 5.641 Straftaten gab es 2024 den Höchststand rechtsextrem motivierter Straftaten in NRW. Im Jahr 2023 wurden 3.549 Straftaten erfasst. Das ist eine Zunahme von 59 Prozent. Besonders besorgniserregend ist der erneute massive Anstieg antisemitischer Straftaten um 27 Prozent (von 547 Straftaten in 2024 auf 695 in 2024), islamfeindlicher Straftaten um 26 Prozent (von 269 auf 338) und queerfeindlicher Straftaten um 68 Prozent (von 121 auf 203). Flüchtlingsfeindliche Straftaten sind von 258 auf 279 (8 Prozent) gestiegen.

Welche Gegenmaßnahmen ergreifen wir?
"Neben der konsequenten Strafverfolgung sind wir als gesamte Gesellschaft gefragt überall und jederzeit gegen rechtsextreme und menschenverachtende Hetze vorzugehen." betont Norika Creuzmann. "Alle Demokrat*innen sind gefordert, diesem Menschenhass und diesen Angriffen entgegenzutreten." Einen unschätzbaren Beitrag leistet die Beratungsstruktur gegen Rechtsextremismus von Mobiler Beratung, Opferberatung und zivilgesellschaftlicher Aussteigerberatung, die sowohl in konkreten Fällen Menschen unterstützen als auch wichtige Ansprechpartner*innen für Behörden und Institutionen sind.

"Als schwarz-GRÜNE Koalition werden wir zur Stärkung der politischen Bildung die Landeszentrale inhaltlich besser aufstellen und selbstständiger machen." so die Landtagsabgeordnete.



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