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Anspruch auf Ganztagsbetreuung steht

„GRÜNER Frauenplausch“ berät über Bildungsfragen

„Ab Schuljahresbeginn 2026 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ihrer Kinder in der Grundschule.“ Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen stellte Sigrid Beer, langjährige Schulexpertin der GRÜNEN Landtagsfraktion, klar, dass an dieser gesetzlichen Regelung nicht zu rütteln ist.

Das Schulministerium hat in einem eigenen Erlass die Details geregelt. Fragen werden auf den homepage des Schulministeriums beantwortet: https://www.schulministerium.nrw/faq-gemeinsamer-ogs-erlass

Die Stadt als Schulträger und der Kreis als Träger der Jugendhilfe sind nun aufgefordert, diesen Rechtsanspruch über 8 Stunden täglich zu erfüllen. Dabei ist es möglich, dass Eltern nicht die gesamte Stundenzahl buchen. Diese Möglichkeiten regelt der Erlass ebenfalls.

Besonders wichtig für die Ganztagsbetreuung ist die Qualität. Die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sind dabei die Meßlatte. Hier ist die Frage der Qualifikation des Betreuungspersonals zentral.

„Die Aufgabe der Stadt und der Trägers der Ganztagsbetreuung ist es, qualifiziertes Personal zu finden.“ schilderte Sigrid Beer, die auch im Förderverein der Gesamtschule Elsen mitarbeitet, ihre Erfahrungen aus der Praxis. „Auch die räumliche Ausstattung ist nicht zu vernachlässigen. Kinder brauchen auch am ihre Ruhe. Daher müssen Rückzugsräume für die Kinder zur Verfügung stehen. Hierfür kommen auch Kitas in Frage.“

Einig waren sich die GRÜNEN Frauen und ihre Gäste, dass die Zeit langsam drängt. „Notlösungen oder verminderte Standards dürfen nicht die Regel werden. Sonst ist der Rechtsanspruch nicht erfüllt.“ so fasste Julia Seifert, Mitglied im Schulausschuss und Vorsitzende des Sozialausschusses Driburg die Situation zusammen.



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