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GRÜNE besuchen Biolandbetrieb - Schweinezucht unter Auflagen lohnt sich trotzdem

Gleich zu Beginn stellt Katharina von Ruschkowski klar: „Das Wichtigste passiert auf dem Acker!“ Das bedeutet: das Futter für die Schweine hat Bio-Qualität. Und das macht neben der tiergerechten Haltungsform die Qualität der Fleischerzeugung aus.

Eine spannende und herausfordernde Zeit liegt hinter der Familie, die in Eversen den elterlichen Hof mit konventioneller Sauen- und Schweinezucht übernommen hat. „Wir hatten wochenlang die Betonschneider auf dem Hof.“ erinnert sich die Chefin. Die hatten die Aufgabe, die Außenwände der alten Stallungen aufzuschneiden, so dass jetzt die Tiere frei zwischen Stall und Außengehege wechseln können. Die Haltung auf Stroh ist eine Selbstverständlichkeit.

Und dann dürfen wir rein. Mit Plastiküberziehern zum Schutz vor der Schweinepest und mit beruhigenden Worten „die beißen nicht“ betreten wir den Stall. Die Schweine sind eigentlich draußen, werden aber schnell neugierig. Man sieht ihnen fast die Gedanken an: „Aha, Menschen, aber ziemlich viele, mal schnuppern, was das für welche sind.“

Und wir Besucher dürfen alles fragen.

Wofür ist die Wanne? Da lassen wir mehrmals am Tage Wasser rein, damit die Tiere sich suhlen können. Und in der Tat, das Wasserplanschen ist interessanter als die Menschen, jedenfalls kurzfristig.

Was fressen sie denn? Eine Mischung aus Getreide und Hülsenfrüchten, und natürlich Grünfutter als Leckerei dazu. Wie gesagt: alles Bio-Qualität!

Wie viel Platz hat ein Schwein? 2,7 qm insgesamt. Ja, die Ställe sind geräumig und das Außengehege ist es auch.

Wie alt sind sie denn, wenn sie geschlachtet werden? Das geht eher nach Gewicht, als nach Alter. Aber so im Schnitt 10 Monate.

Das Fleisch gibt es dann u.a. bei Lidl zu kaufen. Zu fairen Preisen für die Landwirte, aber auch zu erschwinglichen Preisen für die Verbraucher*innen. Und den eigentlichen Preis zahlen die Schweine.



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