Bedürfnisse der Familien haben Vorrang

Die Untersuchungen der zukünftigen Schulkinder sollen weiterhin vor Ort in der jeweiligen Grundschule stattfinden. Dafür setzt sich die Kreistagsfraktion der GRÜNEN ein. „Lange Anfahrten nach Höxter sind für die betroffenen Eltern eine unnötige Zumutung und in vielen Fällen kaum machbar“, argumentiert Josef Schrader, Kreistagsmitglied der GRÜNEN aus Warburg, gegen das Vorhaben einer zentralen Schuleingangsuntersuchung für alle Kinder des Kreises in den Räumen der Kreisverwaltung in Höxter.    Mehr »

24.08.2017

Dachsanierung Realschule - GRÜNE Fraktion besucht die Baustelle

Isi Brandi, Bernd Blome und Martina Denkner besichtigen die Baustelle Realschuldach.

Wir wollten uns persönlich anschauen, wie die Baustelle auf dem Dach der Realschule aussieht. Und zwar bevor die Schule wieder beginnt.

Daher haben wir uns in der vorletzten Augustwoche mit Herrn Tewes vom Bauamt verabredet und uns die Baustelle während der Arbeiten zeigen lassen.

Die gute Nachricht ist, dass ein Großteil der Demontage der Eternitplatten bereits erfolgt ist. Das betrifft hauptsächlich die Seite zum Schulhof. Zu Beginn des Schulbetriebs wird also zunächst weiter am Aufbau der neuen Isolierung und der neuen Dacheindeckung gearbeitet.

Wir freuen uns, dass trotz des ungünstigen Wetters die Arbeiten zur Schulhofseite soweit fortgeschritten sind.

Auch der von der Stadt auf unsere Bitte hin beauftragte Gutachter des Institutes für Umwelt-Analyse aus Bielefeld hat während der Demontage der Eternitplatten die Baustelle überwacht und Messungen vorgenommen.
Es wurde uns versichert, dass alle Messwerte absolut unkritisch sind.

Wir konnten uns auch persönlich vom Umgang mit den Eternitplatten überzeugen. Diese Platten werden in so genannten Bigpacks so sicher eingepackt, dass sie keinen Kontakt mehr mit der Umwelt haben.

Wir GRÜNE im Rat sind froh, dass die Eternitplatten nun endlich vom Dach der Realschule verschwinden. Der Gutachter überwacht die Arbeiten. Die neue Abdichtung und vor allem die Wärmedämmung tragen zum Klimaschutz bei. Schülerinnen und Schüler können sich darauf freuen, dass Fenster, die bisher verschlossen waren, nach dem Ende der Arbeiten wieder zu öffnen sind.

Auch die Sternwarte auf dem Dach der Realschule wird nach den Bauarbeiten wieder zur Verfügung stehen. Sie kann dann, besser erreichbar und integriert, den Schülerinnen und Schülern und allen Interessierten wieder spannende Einblicke in unseren Kosmos geben.

05.05.2017

Zum Thema Asbest an der Realschule

Liebe Bad Driburgerinnen, liebe Bad Driburger,

sicher haben Sie die Debatte um die Sanierung des Schuldaches aufmerksam und interessiert verfolgt. Das Land NRW stellt zusammen mit dem Bund Mittel zu energetischen Sanierung von Schulen bereit.

Auch Bad Driburg bekommt Geld aus diesem Topf. Davon soll das Dach der Realschule erneuert werden. Bei der geplanten Sanierung stellte sich heraus, dass die dort verwendeten Eternit-Platten Asbest enthalten, und zwar in einer in Beton gebundenen Form.

Darauf hin sind wir von Eltern angesprochen worden, die sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder gemacht haben. Mehrere Gespräche mit den Eltern, mit Vertretern der Elternschaft, Schulleitungen und mit dem Driburger Bauamt haben uns zu der Überzeugung geführt, dass wir mehr Fachverstand und Sachkenntnis benötigen, um hier die richtige Entscheidung treffen zu können.

Darauf hin habe ich den Bürgermeister Deppe angesprochen und ihm folgende Vorschläge gemacht:

  1. Wir GRÜNE besorgen einen Gutachter, der absolut neutral ist, vielleicht eher der Umweltbewegung zuzuordnen ist, als der Industrie.

  2. Die Stadt beauftragt dann genau diesen Gutachter.

  3. Sollte dieser Gutachter zu der Auffassung gelangen, dass die geplante Bauausführung in Ordnung ist, wird die Maßnahme durchgezogen.

  4. Wenn der Gutachter sagt, dass es besser gemacht werden kann, wird es so gemacht, wie der Gutachter vorschlägt. Auch wenn es teurer wird.

Meine Fraktion und ich, wir sind sehr froh, dass wir den externen Gutachter gefunden haben. Er wurde mir persönlich vom Öko-Institut Freiburg empfohlen und arbeitet für das Institut für Umwelt-Analyse (IFUA) in Bielefeld. Und wir sind auch froh, dass der Bürgermeister und der Bauausschuss unseren Vorschlag aufgenommen haben und diesen Gutachter, den Diplom Biologen Herr Benno Pieper, dann beauftragt haben, die Bauarbeiten zu begleiten. So haben wir immer einen neutralen Beobachter quasi als Schutzengel dabei.

Trotzdem hatten wir am Donnerstag im Rat, als es um dieses Thema ging, etwas die Wahl zwischen Pest und Cholera. Also keine ganz einfache Sache. Gut war aber, dass die Bürger in der Ratssitzung alle Fragen, die sie hatten, stellen konnten. Insbesondere die Antworten von Herrn Pieper waren sehr sachlich und qualifiziert. Das ist genau das, was vor! ein solches Vorhaben vorgeschaltet werden muss.

Nun, der Gutachter hat deutlich gemacht, dass von den Bauarbeiten, wenn sie fachgerecht ausgeführt werden, keine über das normale Maß der täglichen Gefährdung, der jeder von uns durch die Umwelt ausgesetzt ist, hinausgehende Gefahr ausgeht. Das Hallenbad und die Turnhalle seien nicht gefährdet, das gelte auch für die Nachbarschaft.

Der Gutachter Herr Pieper konnte uns auf meine ausdrückliche Nachfrage hin auch keine Schule nennen, die bei einer vergleichbaren Sanierung (Eternitplatten außen, mit in Beton gebundenem Asbest) evakuiert worden wäre. Diese Information war dann für meine Fraktion ausschlaggebend, denn: eine Evakuierung der Schule über mehr als ein halbes Jahr ist ja auch mit erheblichen Eingriffen in den Schulbetrieb verbunden.

Da der Gutachter des IFUA die Baustelle regelmäßig kontrolliert, das Gewerbeamt bzw. die Bez.-Reg. als Schulbehörde ebenfalls vor Ort nach dem Rechten schaut, sind wir der Überzeugung, dass die Schüler und Schülerinnen und die Lehrkräfte, ebenso wie die Anwohner sicher sein können, dass ihre Gesundheit nicht gefährdet wird.

Wir sind sicher, dass der Gutachter jeden Cent wert ist, den er kostet, sowohl jetzt in der Phase der Aufregung, wie auch dann bei der Bauausführung. Das ist gut angelegtes Steuergeld.

Sollte Ihnen oder anderen Eltern dennoch etwas an der Baustelle auffallen, zögern Sie bitte nicht, sich bei uns zu melden!

Ihre Martina Denkner

26.09.2016

Ratsbeschluss Grundschulen: GRÜNE Stellungnahme

Martina Denkner: Lösungswege hätte es gegeben. Sie sind –aus unterschiedlichster Motivation heraus- nicht beschritten worden.

Bei schwierigen Entscheidungen empfiehlt sich ein Blick auf die Fakten:

  • Für die Grundschulen sind 2012 zusätzlich 1700 Stellen eingerichtet worden, um die Unterrichtsbedingungen zu verbessern und auch kleinere Standorte zu sichern.
  • Allein seit Beginn des Jahres 2015 wurden fast 6000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, wegen des Zuzugs geflüchteter Kinder und Jugendliche. Von der Stellenaufstockung profitieren alle Kinder.
  • Mit dem Haushalt 2016 steigt der Etat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung von 16,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf rund 17,3 Milliarden Euro – das ist so viel wie nie zuvor.

Warum ist das wichtig: es ist wichtig, weil es noch nie eine so günstige Situation gab, um kleine Schulen zu erhalten.

Lösungswege hätte es gegeben. Sie sind –aus unterschiedlichster Motivation heraus- nicht beschritten worden.

Wir GRÜNE hatten bereits im Juni in einer Art "Eilaktion" die Eltern in Neuenheerse über das Mitteilungsblatt aufgerufen, sich z.B. den JüL in Pömbsen anzuschauen, dort mit den Lehrerinnen und Lehrern zu sprechen.

Anfang des Sommers wäre noch durchaus Zeit gewesen, den Versuch zu starten, auch die Lehrerinnen und Lehrer in Neuenheerse über diesen Weg mit ins Boot zu holen, ein tragfähiges Konzept zu schreiben und den Wunsch der Eltern nach diesem Konzept den Schulbehörden qualifiziert vorzutragen.

Weiter hätte es auch intensiver Gespräche dazu mit den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung in Dringenberg bedurft. Denn langfristig tragfähig und zukunftssicher wäre dieser Weg nur gewesen, wenn er gemeinsam mit Dringenberg beschritten worden wäre.

Ein bisschen zuviel "wäre" und "hätte" -

Die Monate sind leider ungenutzt vergangen. Es ist fast alles "schief gelaufen", was hätte schief laufen können.

Insbesondere was die Gesprächskultur zwischen Verwaltungen und Bürgern angeht, sind die vergangenen Monate –moderat ausgedrückt- unrühmlich.

Wir GRÜNE haben uns buchstäblich bis zuletzt alle Fakten angeguckt und wir haben uns eine Entscheidung (nach über einem halben Jahr intensiver Befassung und x Fraktionssitzungen dazu) wirklich nicht leicht gemacht.

Wir wägen aber letztlich rational ab. Und wir betrachten die gesamte Stadt und ihre Situation – nicht nur einen Ortsteil.

12.09.2016

Erhalt der Schulen in Dringenberg und Neuenheerse?

Antwort der Schulbehörde eingetroffen

Wir hatten vor 3 Wochen versprochen, uns um eine schriftliche Stellungnahme der Schulbehörden zu bemühen. Diese Antwort sollte Klarheit verschaffen, ob es schulrechtlich und schulorganisatorisch möglich ist, die Schule in Neuenheerse an die Schule in Dringenberg  anzugliedern und über die Anwendung von „Jahrgangsübergreifendem Lernen“ (JüL) dauerhaft zu sichern.

Es hat leider etwas länger gedauert, aber nun haben wir eine Antwort der Bezirksregierung. Sie lautet kurz gesagt: ja, schulrechtlich geht das. Schulorganisatorisch geht es allerdings nur, wenn Eltern, Lehrer und Schulleitung dem zustimmen.

Hierzu ein Auszug aus dem Schreiben der Schulbehörde in Detmold:

„Durch JÜL kann im Fall geringer Anmeldezahlen, die eine Klassenbildung mit mind. 15 Anmeldungen  bei jahrgangsbezogenem Unterricht nicht mehr zulassen, mehr  Flexibilität erreicht werden: da sich JÜL jahrgangsmäßig aufbaut, kann eine Klassenbildung im ersten Jahr noch mit mind. 13 SuS (Schülerinnen und Schüler) erfolgen.“

Das vollständige Schreiben finden Sie auf hier dokumentiert.

 

Fakten-Check zur Lage der Schulen:

  • Die GRÜNE Schulministerin hat die Größen der Eingangsklasse von 18 auf 15 Schüler verringert!
  • Ebenso wurde in 2012 die Mindestschülerzahl für eine Grundschule von 114 auf 92 Schüler abgesenkt.
  • Für die Grundschulen sind 2012 zusätzlich 1700 Stellen eingerichtet worden, um die Unterrichtsbedingungen zu verbessern und auch kleinere Standorte zu sichern.
  • Allein seit Beginn des Jahres 2015 wurden fast 6000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, wegen des Zuzugs geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Von der Stellenaufstockung profitieren alle Kinder.
  • Mit dem Haushalt 2016 steigt der Etat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung von 16,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf rund 17,3 Milliarden Euro – das ist so viel wie nie zuvor.
  • JüL bedeutet „Jahrgangsübergreifendes Lernen“ in Lerngruppen der Jahrgänge 1+2 und 3+4 oder auch der Jahrgänge 1-4
  • JüL der Jahrgänge 1+2 und 3+4 gibt es bereits seit Jahren an der kleinen Schule in Pömbsen.
  • JüL mit den Jahrgängen 1-4 gibt es an vielen Schulen in NRW: z.B. die Bartholomäus-Schule in Iserlohn-Oestrich oder die Freiherr-von-Eichendorff-Schule in Haltern am See
  • JüL ist ein pädagogisches Konzept, keine Notlösung für Schulen mit Schülermangel.
  • JüL 1-4 hätte für Neuenheerse den Erhalt des Standortes bedeuten können.
  • Die Eltern der Grundschüler in Neuenheerse haben im vergangenen Jahr die Einführung von JüL abgelehnt.
  • Das ist im Rahmen der Schulkonferenz ganz förmlich geschehen und kann nicht wegdiskutiert werden.
  • Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule. In Grundschulen sind die Eltern und die Lehrer und Lehrerinnen Mitglieder der Schulkonferenz.
  • Die Lehrer und Eltern in Dringenberg stehen JüL bislang ebenfalls eher skeptisch gegenüber.
  • Die Grundschule Dringenberg darf sich aber nicht in Sicherheit wiegen! Sie könnte in wenigen Jahren in einer ähnlichen Situation wie aktuell die Schule in Neuenheerse stecken.

24.08.2016

Schule ist für die Kinder da!

Martina Denkner, Bernd Blome und Isi Brandi appellieren: gemeinsam Lösungen suchen!

Wir GRÜNE in Bad Driburg bedauern sehr, dass in der Neuenheerser Schule in diesem Schuljahr keine Kinder eingeschult werden.
Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung mit gutem Willen und konstruktiver Zusammenarbeit aller Beteiligten anders hätte verlaufen können.
Allerdings helfen Schuldzuweisungen im Moment überhaupt nicht weiter, denn sie motivieren niemanden, auf die andere Seite zuzugehen.  

Viele sind für die Schulen in unserer Stadt verantwortlich: die Schulverwaltung, der Bürgermeister, natürlich die Eltern, die Schulleitungen, die Lehrerinnen und Lehrer und auch wir Stadtverordnete. Wir alle sollten also versuchen, auch in dieser schwierigen Situation Lösungen zu finden, die unsere Kinder in den Mittelpunkt stellen.  

Wie könnte eine solche Lösung aussehen? Alle sind sich einig, dass der beste Einstieg in die Schule gerade gut genug für unsere Kinder ist. Das Lernangebot sollte also so umfangreich wie möglich sein. Weite Anfahrten können für die Grundschulkinder belastend sein, gerade in der ersten Zeit. Das sollten wir vermeiden.

Es ist daher für uns GRÜNE das Ziel, Grundschulkinder so nahe wie möglich an ihrem Zuhause zu beschulen. Gleichzeitig muss der Unterricht wirklich gut sein und alle Kinder auf unsere komplizierte Welt vorbereiten.  

Es stehen uns dafür verschiedene Werkzeuge zur Verfügung:
1. Das Jahrgangsübergreifende Lernen: hierbei werden Kinder zweier Jahrgänge gemeinsam unterrichtet. Das eröffnet die Möglichkeit, die Kinder entsprechend ihrem jeweiligen Stand in den verschiedenen Fächern individuell zu fördern und zu fordern. Die Kinder selbst lernen dabei ganz nebenbei, Verantwortung für ihre Mitschüler zu übernehmen. Da schon heute Kinder unterschiedlichen Alters in fast jeder Schulklasse sind, bedeutet dieses Konzept nichts wirklich Neues für die Lehrer. Ihnen steht aber mit der Einführung dieses Konzeptes mehr Unterstützung zur Verfügung. Die Schule in Pömbsen hat mit diesem Konzept gute Erfahrungen gemacht. Dort wird mit wenigen Schülern ein richtig gutes Lernangebot gemacht.  

2. Auch schulorganisatorisch sollten wir gemeinsam prüfen, ob eine Lösung, die Schule in Neuenheerse als Teilstandort an die Schule in Dringenberg anzugliedern, beide Standorte stärken kann. Gelegentlich wird uns gesagt: "Das wird nichts. Die beiden Orte können sich nicht aufs Fell gucken."
Nun, wenn das wirklich so ist, wäre der Erhalt der beiden Schulstandorte doch der richtige Anlass, diese Situation zu beenden und gemeinsam das Problem anzupacken.  

3. Und das ist das wichtigste Werkzeug: der Zusammenhalt in unserer Stadt und der Wille, gemeinsam für unsere Kinder eine belastbare Lösung zu finden, die ihnen einen guten Start ins Schulleben ermöglicht und den Spaß am Lernen fördert.  

Unser Appell lautet daher: Sprechen wir miteinander! Nehmen wir jedes Gesprächsangebot an! Unterstellen wir niemandem, dass er nicht auch das Beste für die Zukunft unserer Kinder will.

 

Wir GRÜNE werden zunächst schriftlich klären lassen, ob unserem Vorschlag unter 2. schulrechtlich etwas entgegensteht.

 

Wir werden Sie über die Antwort an dieser Stelle informieren.

22.06.2016

Offener Brief an die Eltern der Grundschulkinder und der Kindergartenkinder in Neuenheerse

Die aktuelle Situation und die möglichen Perspektiven für die Grundschulen in unserer Stadt werden im Moment überall engagiert diskutiert. Neuenheerse steht dabei besonders im Fokus: hier gibt es Überlegungen, den Standort aufzugeben.

Was kann man tun, um für eine überschaubare Zeit den Neuenheerser Kindern den Besuch eine Schule vor Ort zu ermöglichen?

Wir GRÜNE bevorzugen eine Lösung, die über das Jahrgangsübergreifende Lernen (JüL) zum Ziel führt. Die Lerngruppegrößen schwanken dabei nicht so sehr als wenn man nur auf einen Jahrgang zur Einschulung schaut. Und es kommt vor allem darauf an, dass die Gesamtschülerzahl stabil bleibt und nicht unter Mindestgrößen fällt

Viele Eltern und auch Lehrkräfte haben noch keine Erfahrungen mit dem JüL gemacht. Selbstverständlich sind mit einer Umstellung auch Herausforderungen verbunden. Die Schulen, die diesen Weg gegangen sind, machen aber Mut und zeigen, welche Chancen der individuellen Förderungen in diesem pädagogischen Konzept liegen. Und das jahrgangübergreifende Lernen könnte genau die Möglichkeit sein, die Schule in Neuenheerse zu retten.

Unser Appell lautet: lassen Sie sich von Vorbehalten nicht entmutigen! Schauen Sie sich den Unterricht an einer Schule an, die jahrgangsübergreifend unterrichtet. Sprechen Sie mit den Lehrern und Lehrerinnen einer solchen Schule. Machen Sie sich gemeinsam als Schule auf den Weg, besuchen Sie Schulen in der Nähe, die so arbeiten. 

Die sehr positiven Erfahrungen z. B. in Pömbsen können uns allen dabei helfen. Die Kinder lernen dort nicht nur ihren „normalen“ Unterrichtsstoff, sondern erwerben wichtige soziale Fähigkeiten. Sie lernen zum Beispiel Verantwortung zu übernehmen für ihre Mitschüler innerhalb ihrer Lerngruppe.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen unter martina.denkner@gruene-bad-driburg.de zur Verfügung!

 

Martina Denkner - GRÜNE in Rat Bad Driburg

Isi Brandi - GRÜNE im Schulausschuss

Ilrud Böckmann - GRÜNE in Neuenheerse

 

 

Isi Brandi arbeitet für die GRÜNEN im Schulausschuss der Stadt Bad Driburg mit.

Die Grundschule Dringenberg hat eine Qualitätsprüfung mit sehr guten Noten bestanden und entsprechend stolz saßen Frau Kabiersch-Diekmann und Frau Maoro im Lehrerzimmer, als wir die Schule besuchten. Die Prüfer lobten das großzügige Sportgelände, die Turnhalle, einen Kletterparcours und waren begeistert von der guten Ausstattung.

Diesem Lob konnten wir uns nach der Besichtigung der verschiedenen Klasseräume nur anschließen. Überall spürt man das große Engagement der Lehrer – ob in der liebevollen Dekoration der Klassenzimmer oder bei den anschaulichen Lernplakaten. Hier kann mit Freude gelernt werden. - Aber auch in den Betreuungsräumen vergeht die Zeit im Fluge mit altersgerechten Lern und - Spielangeboten.   Mehr »

URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/schule/nc/1/