12.12.2012

GRÜNE begrüßen EON-Rekommunalisierung

Klare Chancen sehen die GRÜNEN auch für Bad Driburg sich aktiv bei der Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AG einzubringen.

Zwar hält Bad Driburg bisher keinen Anteil an E.ON Westfalen Weser, aber das Rückgängigmachen der Privatisierung bringt auch für die Bürgerinnen und Bürger Vorteile:
Zunächst kann so der öffentliche Einfluss auf einen wichtigen Teil der regionalen Versorgungsinfrastruktur gesichert werden. Neben der Unterstützung der Energiewende bringt eine Übernahme der zum Verkauf stehenden Anteile auch eine wirtschaftlich interessante Perspektive in Zeiten klammer kommunaler Kassen.
Vorhandene Risiken wie die Herauslösung der E.ON-Westfalen-Weser aus dem E.ON-Verbund, bestehende Pensionslasten, die Entwicklung der Netznutzungsentgelte und mögliche Konzessionsverluste müssen in angemessenem Verhältnis zum ausgehandelten Kaufpreis stehen.
Das rekommunalisierte Unternehmen wird dann über eine sichere wirtschaftliche Basis in der Region verfügen, wenn sich möglichst viele Kommunen bzw. Stadtwerke im Netz-Gebiet an ihm beteiligen. Zudem ist ein hohes Maß an Transparenz eine wichtige Bedingung für den Erfolg des EWA-Erwerbs.
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