21.08.2012

Sperrung des Rehbertunnels darf nicht zu Lasten der Fahrgäste gehen

Rainer Engel von ProBahn (2.v.l.), Ute Koczy MdB (3.v.l.), Norbert Kortlüke (5.v.l.) und die GRÜNEN aus Lippe, Höxter und Paderborn kritisieren den nph

Harsche Kritik übte Norbert Kortlüke, Mitglied der Verkehrskommission des Regionalrates Detmold an der Arbeit des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter.
Im kommenden Jahr soll der Rehbergtunnel zwischen Altenbeken und Bad Driburg für Sanierungsarbeiten für mindestens 6 Monate gesperrt werden.
Damit ist die einzige Schienenverbindung zwischen den Kreisen Paderborn, Lippe und Höxter gesperrt.

Gemeinsam mit dem Fahrgastverband ProBahn setzen sich die GRÜNEN der drei Kreise, der GRÜNEN im Regionalrat und die heimische Bundestagsabgeordnete Ute Koczy MdB dafür ein, dass alles dafür getan wird, dass die Fahrgäste so komfortabel wie möglich und ohne Zeitverlust ihre Ziele und Anschlüsse an den Fernverkehr erreichen können.

„Dazu ist es notwendig, dass alle Akteure an einen Tisch kommen.“ stellt Norbert Kortlüke fest. „Das hat im Bereich des VVOWL schon zu erheblichen Verbesserungen für die Fahrgäste geführt. Leider hat sich der nph noch nicht dazu durchringen können, hier ebenfalls aktiv zu werden.“

Die GRÜNEN kritisieren, dass der nph offensichtlich die auf dem Tisch liegenden Vorschläge von ProBahn ignoriert und versucht, das Problem auszusitzen.

„Inzwischen erreichen uns Mails, dass Fahrgäste, die sich Hilfe suchend an den nph wenden, weil sie bei dem geplanten Schienenersatzverkehr ihre Arbeitsstelle nicht mehr pünktlich erreichen können, mit dem aktuellen Fahrplan abgespeist werden.“ empört sich Norbert Kortlüke. „Wir fordern hier Einsatz und nicht „business al usual“ vom Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter!“



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