14.03.2012

Ein Schritt vor – zwei Schritt zurück bei der Energiewende

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima will die Bundesregierung die Solarförderung kürzen.

Aber was hat dieser Plan aus Berlin mit uns in Bad Driburg zu tun? Nun, während Zigtausende Bürgerinnen und Bürger mit einer privaten Solaranlage einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende liefern wollen, kehrt die Bundesregierung ihnen den Rücken.

Als Grund dafür werden hohe Strompreise angeführt. Diese Begründung können wir GRÜNE nicht akzeptieren, denn genau diese Bundesregierung hat im letzten Sommer einen Großteil der Industrie von den Netzentgelten befreit. Diese Befreiung geht seit dem zu Lasten der kleineren Unternehmen und der privaten Haushalte. So zahlen auch Driburger Bürgerinnen und Bürger die Netzgebühren für große Unternehmen mit.

Die Pläne der Bundesregierung gefährden aber auch Unternehmen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien Ihr Geld verdienen. Handwerksbetriebe, die Solaranlagen installieren, gibt es auch bei uns. Diese Betriebe haben den Beteuerungen der Bundesregierung nach Fukushima geglaubt. Sogar der CDU-Bundestagsabgeordnete Herrmann beklagt, dass die Kürzungspläne der Bundesregierung den Vertrauensschutz nicht wahrt und seine Partei unglaubwürdig wird.

zurück

URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/gruene-meinung/expand/395356/nc/1/dn/1/