Rat Bad Driburg gegen CO2-Verpressung

Der Rat Bad Driburg gegen CO2-Verpressung bei Bad Driburg
Gemeinsamer Brief an den Umweltminister verabschiedet

In einem gemeinsamen Brief an den Landesumweltminister Johannes Remmel wenden sich der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien gegen eine mögliche Verpressung von CO2 aus Kohlekraftwerken und Industrieproduktion in der Umgebung von Bad Driburg. Entsprechend einem einstimmig gefassten Beschluss tragen die städtischen Vertreter ihre Bedenken zur so genannten CCS-Technik vor und bitten den Minister, darauf

hinzuwirken, auf CO2-Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen insbesondere im Raum Bad Driburg zu verzichten und den ernsten Bedenken der Stadt Bad Driburg gegen diese Technologie Rechnung zu tragen. Zudem bitten sie um zeitnahe Information, falls das Ministerium von weiteren Aktivitäten zur Erkundung einer Endlagerstätte für CO2 auf dem Stadtgebiets Bad Driburg Kenntnis bekommt.

In ihrem Schreiben begründen die politischen Vertreter ihr Nein zur CCS-Technik unter anderem für Bad Driburg damit, dass hier umfangreiche Heilquellenschutzgebiete ausgewiesen sind, zudem sich in 40 km Luftlinie um Bad Driburg das aktive Atomkraftwerk Grohnde/Niedersachsen befindet und noch näher das stillgelegte AKW/Zwischenlager für abgebrannte Brennstäbe in Würgassen (Stadt Beverungen) liegt, und deshalb keine Techniken eingesetzt werden sollten, die evtl. auch Erdbeben auslösen könnten.

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URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/gruene-meinung/expand/358563/nc/1/dn/1/