Sanierung des Rehbergtunnels bringt Pendler in Not

Die GRÜNEN in Bad Driburg befürchten, dass durch die geplante Sanierung des Rehbergtunnels der Ausbau des Schienenverkehrs im Kreis einen schweren Rückschlag erleidet.

Die Bahn plant für das Jahr 2013 eine komplette Sanierung des Rehbergtunnels zwischen Bad Driburg und Altenbeken. Züge können während der Bauarbeiten den Tunnel nicht passieren. Als Ersatz sollen zwischen Bad Driburg und Altenbeken Busse eingesetzt werden.

„Wer schon einmal in seinem Leben den so genannten Schienenersatzverkehr erlebt hat, der weiß, welche Probleme auf die Reisenden zukommen werden." erklärt die GRÜNE Stadtverordnete Martina Denkner.

„Gerade für Berufspendler wird das eine schwierige Zeit! Der Weg zur Arbeit dauert länger und wird durch den Wechsel vom Zug auf den Bus und umgekehrt auch beschwerlicher.

Viele Pendler werden dann von der Schiene auf die Straße wechseln. Und ob wir sie nach der Sanierung zurück auf die Bahn holen können, das ist dann die große Frage."

Die GRÜNEN in Bad Driburg appellieren daher an die Bahn, ihre Pläne frühzeitig der Öffentlichkeit vorzustellen.

„Der Übergang muss reibungsloser klappen, als bei den Bauarbeiten zwischen Altenbeken und Detmold im vergangenen Jahr! Wenn die Busse erst durch Driburg und über die Serpentinen am Stellberg fahren müssen, verlieren die Berufspendler wertvolle Zeit. Wir GRÜNE schlagen vor, während der Tunnelschließung die Schienenersatz-Busse an der Brakeler Straße in Driburg abfahren zu lassen. Dann können sie zügig über die Bundesstraße nach Altenbeken oder gleich nach Paderborn fahren. Mit einigen wenigen Umbauten ist der Haltepunkt in Bad Driburg schnell für diese Lösung hergerichtet!"

2011-05-04

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