Resolution zu CO2-Verpressung

GRÜNER Entwurf im Fachausschuss

Am Donnerstag, 26. Mai, 18.00 Uhr wird im Bau, Planungs- und Umweltausschuss über eine Ratsresolution zur Ablehnung einer möglichen Verpressung von Kohlendioxid (CCS-Verfahren) im Bereich unserer Stadt beraten. Dazu haben die GRÜNEN einen Resolutionsentwurf vorgelegt, durch den der Bürgermeister  beauftragt und die Mandatsträger gebeten werden sollen, sich gegen eine CO2–Verpressung auf dem Gebiet der Kommune zu wenden und entsprechend auf ihre parlamentarischen Vertreter auf Bundes- und Landesebene einzuwirken.

Am 13. Februar veröffentlichte GREENPEACE Dokumente der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit 408 möglichen CO2-Endlagern, in denen auch der Bereich von Bad Driburg-Herste ausgewiesen ist. Die GRÜNEN sehen es sehr kritisch, dass diese Dokumente erst durch Greenpeace der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. So fordern sie eine in Zukunft zeitnahe Information über weitere Aktivitäten zur Erkundung solcher CO2-Endlagerstätten auf dem Gebiet der Stadt..

Zur Zeit gibt es zwar noch keine gesetzliche Grundlage für die CO2-Verpressung. Dennoch sperren sich u. a. auch die schwarz-gelb regierten Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit allen Mitteln gegen diese Technik, zumal das Bundeskabinett im April einen Gesetzentwurf zur Ermöglichung von Probebohrungen verabschiedet hat. Damit geht die Bundesregierung den Weg hin zur Kohlendioxidverpressung weiter.

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URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/gruene-meinung/expand/353049/nc/1/dn/1/