Erneuerbare Energie großer Erfolg –trotz Strompreiserhöhung

„Wirtschaftlicher Nutzen übersteigt die Kosten – auch im Kreis Höxter"

Der Kreisvorsitzende der GRÜNEN, Herbert Falke, erklärt, warum trotz angekündigter Strompreiserhöhung durch die Einspeisevergütung die erneuerbaren Energien auch für den Kreis Höxter und seine Kommunen ein immenser Nutzen und eine erfolgreiche Zukunftstechnik sind: „Das Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist die Grundlage dafür, dass heute rund 17 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen, dass inzwischen 340.000 Menschen in der Erneuerbaren-Branche (Atomkraft 30.000) arbeiten und aktuell rund 20 Milliarden Euro jährlich in neue Erneuerbare-Energien-Anlagen investiert werden. In vielen Regionen sind erneuerbare Energien mittlerweile der Hauptwirtschaftsfaktor. Nutznießer sind auch unsere Kommunen, die durch Energiepartnerschaften an der der Nutzung erneuerbarer Energien beteiligt sind!"

Herbert Falke hält fest, dass die „Erneuerbaren" auch den Kommunen helfen, ein Stück weit ihre Haushalte zu konsolidieren etwa durch Pachteinnahmen, Steuern oder Beteiligung an Windparks, Solar- oder Biogasanlagen. Darüber hinaus profitieren viele kleine und mittelständische Unternehmen wie Handwerker im Kreis Höxter durch Installation, Wartung und andere Serviceleistungen von den Erneuerbaren. „So wird Wertschöpfung in Deutschland generiert und eben auch bei uns!"

Und er fährt fort mit der Feststellung, dass dieser Erfolg natürlich auch etwas kostet. Während  Atomkraft und fossile Energien über kaum zu überblickende Wege – die Atomkraft über Steuermittel bisher mit einem Volumen von 204 Mrd. € - finanziert würden, sei die Förderung der erneuerbaren Energien über die Einspeisevergütung transparent, ein Ende der Förderung sei – im Gegensatz zur Atomkraft - fest vereinbart und es werden dadurch auch nicht – wie beim Atommüll -  kommende Generationen belastet.

Herbert Falke betont: „Der Nutzen überwiegt - unterm Strich bleibt beim EEG ein dickes Plus!" und er begründet das weiter damit, dass der EEG-Strom zurzeit jährlich über 70 Millionen Tonnen CO2 vermeidet und damit Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden Euro/Jahr einspart, dass zweitens Umwelt- und Gesundheitsschäden ("externe Kosten") im Wert von 8 Milliarden Euro/Jahr vermieden werden und drittens der erneuerbar erzeugte Strom die Kosten für den Import fossiler Brennstoffe um 5,7 Milliarden Euro/Jahr senkt.

Weiter erinnert er daran, dass die Erzeugungskosten für Solarstrom seit 2004 um über 40 Prozent von 57 auf 33 Cent/kWh gesenkt worden sind und schon in wenigen Jahren Solarstrom nicht mehr teurer sein wird als der Preis für herkömmlichen Strom im Netz.

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