Schulschließungen sind die schlechteste Lösung!

„Wie wird die Schullandschaft in Bad Driburg in fünf Jahren aussehen?" Dieser Frage müssen wir uns stellen und dürfen uns nicht falschen Hoffnungen hingeben oder nicht haltbare Versprechungen machen!" - so umreißt der Fraktionssprecher der Grünen im Bad Driburger Rat, Herbert Falke, die Problematik künftiger Entwicklungen in Sachen Bildung.

Sinkende Schülerzahlen auf Grund des demographischen Wandels sind für ihn nicht mehr abzuwenden und gerade die Grundschulen auf den Dörfern nach jetzigem Schulrecht in ihrer Existenz bedroht. Er weist darauf hin, dass in anderen Ländern, etwa in der Schweiz und in Finnland, schon lange kreative Lösungen für kleine Schulen auf dem Land geschaffen wurden, mit denen Grundschulen auch mit 50 Kindern noch bei guter Lehrerversorgung geführt werden können.

„Das von der schwarz-gelben Regierung geänderte Schulgesetz hat allerdings starre Regelungen geschaffen. So wurde die Mindestzahl einer Grundschulklasse von 15 auf 18 erhöht, ebenso die Lehrer-Schüler-Relation auf 1 zu 24 heraufgesetzt. Ob ein schlechteres Lehrer-Schüler-.Verhältnis durch eine größere pädagogische Nähe des Lehrers aufgefangen werden kann, liegt sicher im Einzelfall an den Lehrkräften selbst.

„Was wir brauchen sind flexible Regelungen. Da hat NRW Nachholbedarf, zumal die Landesausgaben für die Schulen im Vergleich aller Bundesländer an vorletzter Stelle stehen. Wir hoffen auf eine neue Regierung mit neuer Bildungspolitik"

Juni 2010

 

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