03.11.2017

Markus-Linde in Gefahr! Ist der Baum irreparabel geschädigt?

Die Linden am Markuskreuz sind stadtbildprägend.
Nun ist der größere der beiden Bäume im Wurzelbereich geschädigt.

Viele kennen die beiden Linden am Bildstock an der Ecke Markusstraße/Ostpreussenstraße/Alleestraße. Nun wurde hinter den beiden Bäumen gebaut, direkt am Stamm verläuft die neue Zufahrt.

Wir GRÜNE sind daher alarmiert, dass beim Auskoffern für den Untergrund der Zufahrt mehrere dicke Wurzeln der beiden Linden durchtrennt worden sind.

Gute fachliche Praxis ist in Fällen, in denen Ausschachtungen im Wurzelraum eines Baumes stattfinden müssen, dass hier von Hand gegraben wird. Darauf gibt es im vorliegenden Fall aber keine objektiven Hinweise. Im Gegenteil, denn die zweite, kleinere Linde ist im Kronenbereich so unfachmännisch gestutzt worden, dass wir mit dem Schlimmsten rechnen müssen: die Wurzeln der beiden Linden sind abgerissen worden.

Das bedeutet das Todesurteil für die Bäume rechts und links vom Markuskreuz. An der aufgerissenen Stelle werden Pilze in den Wurzelbereich eindringen, sich dort ausbreiten und weitere Wurzeln schädigen.

Wenn also nicht schon durch das Durchtrennen der Wurzeln die Standfestigkeit ernsthaft beeinträchtigt ist, wird der Baum in 10-15 Jahren absterben, weil jetzt noch vorhandene Wurzeln durch eindringende Pilze geschädigt werden.

Das wäre dann das Ende der Linden am Markuskreuz.

Liebe Driburgerinnen und Driburger, sicher sind die Bäume mehr aus Unkenntnis als aus Vorsatz so geschädigt worden. Auch der Verlauf der Zufahrt hätte baumschonender gestaltet werden können. Es ist doch wirklich schade, dass so etwas passiert.

So schöne, alte Bäume haben unseren Schutz verdient!

Wir bitten Sie alle ganz herzlich: achten und pflegen Sie auf die Bäume in Ihrer Umgebung, damit wir alle lange Freunde an ihnen haben.

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