02.11.2016

Quartiers-Entwicklung – was für ein sperriges Wort

Aber es geht um uns alle!  

Denn dahinter verbirgt sich die wichtige Aufgabe, Menschen, die durch Alter oder Krankheit eingeschränkt sind, möglichst lange ein attraktives Umfeld in der gewohnten Umgebung, im gewohnten „Quartier“, im gewohnten Viertel oder Dorf zu ermöglichen.

Herr Ellermeier vom Ev. Johanneswerk, den viele sicher noch aus dem Melanchthon-Haus kennen, stellte jetzt auf unseren Vorschlag hin ein solches Konzept dem Sozialausschuss und dem Ausschuss für Stadtentwicklung vor.
In Steinheim hat das Ev. Johanneswerk gemeinsam mit der Stadt neue Wege beschritten. Statt eines großen Altenheimes wurden dort Wohnungen, ein Nachbarschaftszentrum mit Café und ein kleines Altenheim mit Pflegeplätzen gebaut. Hier gibt es fast alles in der Nähe, denn dazu gehört auch ein Ärzte-Haus und eine Apotheke nebenan.

Aber, so erläuterte Herr Ellermeier den Kommunalpolitikern, der Bau ist nicht das wichtigste: „Es muss viel ineinander greifen. Der öffentliche Bus muss fahren, eine Beratung muss erreichbar sein, ein Netzwerk muss entstehen. In Steinheim macht sich die Solidargemeinschaft dahin auf den Weg: unter dem Namen „Notfallkoffer“ sind z. B. viele Menschen – ehrenamtlich und hauptamtlich – zusammengeschlossen, die als Ansprechpartner in Notfällen dienen. Ganz besonders wichtig ist dabei unsere „Gemeindeschwester“, die sich kümmert und mit Rat und Tat zu Seite steht!“ Herr Ellermeier lud zum Schluss alle Stadtverordneten und Ausschussmitglieder zu einem Besuch in Steinheim ein.

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