30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl

Lange her und verdrängt und vergessen scheinen die Tage nach dem 26. April 1986. Aber es waren verhängnisvolle Tage, als die radioaktive Wolke aus der Ukraine kam und auch über unserer Gegend abregnete.

Kein einziges Atomkraftwerk ging nach dieser Katastrophe in Deutschland mehr in Bau.

Was war geschehen? Eine kleine Unaufmerksamkeit, ein kleiner Fehler der Mitarbeiter und binnen Sekunden war die Kettenreaktion in Gang gesetzt, die unaufhaltbar zur Explosion des Reaktors in der Ukraine führten.

Das kann bei uns nicht geschehen?
Das können wir nur hoffen!

Die Pannenreaktoren Doel und Tihange in Belgien sind trotz festgestellter Materialprobleme wieder am Netz. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Sicherheitsstandards nicht ausreichen.

Ein Störfall in Belgien aber hätte unmittelbare Folgen für uns in NRW.

Wir GRÜNE warnen nicht erst seit Tschernobyl vor der Atomkraft. Man kann und darf sich nicht darauf verlassen, dass es schon gut gehen werde! Setzen wir lieber auf Erneuerbare Energie wie Wind und Sonne. Sie haben bewiesen, dass sie unsere Versorgung sicherstellen können ohne ganze Landstriche zu bedrohen und zu entvölkern.

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