Der Ausstieg aus der Atomkraft

Dass eine schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg plant, schien vor vier Monaten undenkbar.

Die Schlussfolgerungen der Ethikkommission entsprechen in weiten Teilen dem, was GRÜNE schon lange fordern.

Der Kampf gegen die Atomkraft gehört zu den Gründungsthemen der GRÜNEN. Deshalb entwickelten wir die Idee, per Gesetz Laufzeiten zu begrenzen. Und nach harten Verhandlungen war im Jahr 2000 ein Kompromiss gefunden, nach dem alle Meiler bis 2020 vom Netz gehen würden.

Soweit wollte die Bundeskanzlerin nach ihrem Meinungsumschwung nicht gehen. Aber dank des Drucks der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten wurden die Gesetzesvorlagen geändert: jetzt gibt es feste Ausstiegsdaten für jedes AKW.

Natürlich war der GRÜNE Fahrplan für den Atomausstieg ehrgeiziger.

Unsere Bundesdelegiertenversammlung hat dazu eine sehr ausführliche,  tief schürfende, und sachliche Debatte geführt. Unser Ziel ist es, alle Möglichkeiten, auch in den nächsten Jahren, insbesondere bei einer ROT-GRÜNEN Bundesregierung ab 2013, die Laufzeiten weiter zu verkürzen.

Klar ist aber:
Wir verdanken den Atomausstieg vor allem denjenigen, die seit Jahrzehnten immer und immer wieder auf Demonstrationen, mit fantasievollen Aktionen, mit Unterschriften-Sammlungen, teils mit großen persönlichen Opfern und mit unglaublichem Durchhaltevermögen gegen Atomkraft protestiert haben!

Und last not least haben auch die Mahnwachen in Bad Driburg ihren Anteil am Atomausstieg!

6.7.2011

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URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/atomkraft-nicht-mit-uns/expand/361830/nc/1/dn/1/