Film zum Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist sein Furusato 古里. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich – für ihre Heimat, die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, ihre Mitmenschen oder Tiere. Menschen wie der Aktivist Bansho, die junge Pferdezüchterin Miwa oder die ältere Frau Noda – sie alle bleiben in der Heimat, mit zum Teil bereits spürbaren Folgen für ihre Gesundheit. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen – Entschädigungszahlungen für ihre unbewohnbaren Häuser haben nur wenige erhalten, andere – wie die Familie von Miwa – haben keinerlei Hilfen bekommen. Sie können es sich schlicht nicht leisten zu gehen. Wie auch den Schulkindern, die im Chor „ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg“ singen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben.

Am 11. März jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum achten Mal. In Kooperation mit "ausgestrahlt" und dem Kino Bad Driburg zeigen wir den Film „Furusato – wunde Heimat“ am Sonntag, den 11. März um 18 Uhr, am Mittwoch 14. März um 20 Uhr, am Sonntag, 18. März um 20 Uhr und am Dienstag, 20. März um 17 Uhr im Bad Driburger Kino.

11.08.2017

Kreis Höxter nicht an belgischen Atomkraftwerken beteiligt

Das Land NRW ist über verschiedene Anlage an den beiden kritischen Atomkraftwerken in Belgien, Tihange und Doel beteiligt.

Sowohl die alte, als auch die neue Landesregierung wollen diese Beteiligungen abstoßen. Beide Atomkraftwerke bedrohen mit Störfällen und Rissen die Sicherheit der Menschen in einem weiten Umkreis. Auch NRW ist davon betroffen.

Da der Kreis Höxter ebenfalls Beteiligungen an einem Pensionsfonds hält, haben wir in der letzten Kreistagssitzung nachgefragt, ob dieser Pensionsfonds auch Anteile an den beiden umstrittenen Atomkraftwerken hält.

Jetzt ist mit dem Protokoll der Sitzung die Antwort eingetroffen: „Nach der am 05.07.2017 telefonisch durchgeführten Anfrage bei den Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe enthält der kvw-Pensionsfonds keine Anlagensegmente, bezogen auf die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel.“

Wir begrüßen das als GRÜNE im Kreistag ausdrücklich! Auch Geldanlagen, gerade solche der öffentlichen Hand, müssen ethischen und ökologischen Kriterien standhalten.

03.07.2017

Atomkraftwerk Grohnde – die Auswirkungen auf Bad Driburg sind dem Rat egal

Das Atomkraftwerk Grohnde ist nur rund 45 km von Bad Driburg entfernt. Ein erster Störfall hätte sofort Auswirkungen auf unsere Stadt. Das aber scheint einer ganz großen Mehrheit im Driburger Stadtrat völlig egal zu sein.

Die GRÜNEN stellen zur Zeit in viele Städten und Gemeinden der Region den Antrag, die jeweilige Kommune möge sich doch bei den zuständigen Behörden für eine schnelle Stilllegung des Atomreaktors einsetzen. Diesen Antrag haben wir in Bad Driburg gemeinsam mit der ÖDP gestellt.

Zur Begründung haben wir auf die hohe Zahl der meldepflichtigen Ereignisse und auf das hohe Alter dieses Reaktors hingewiesen, der im Jahr 1984 gebaut wurde.

Anfang dieses Jahres funktionierten zeitweise 50% der Reaktorschutzsysteme nicht. Der Betrieb an der oberen Leistungsgrenze macht es zudem sehr schwierig, unvermeidliche Alterungsprozesse zu erkennen.

Man muss sich nur vorstellen, was alleine die Evakuierung der ersten Evakuierungszone, die bis in den Kreis Höxter hineinragt, für unsere Stadt bedeutet.

Nachdem schon im Haupt- und Finanzausschuss wenig zu unserem Antrag gesagt wurde, haben wir in der Ratssitzung ganz offen gefragt, warum die Mehrheit sich so ablehnend zeige. Ob man den Atomreaktor in Grohnde für besonders sicher und Radioaktivität für ungefährlich halte.

Die Antwort der Stadtverordneten auf unsere Fragen? Es gab keine! Ohne jede Begründung oder Diskussion wurde unser Antrag abgelehnt! Wir GRÜNE halten dieses Vorgehen für beispiellos. Jeder kann anderer Ansicht sein. Aber eine Begründung für seine Meinung sollte man schon geben können.

Übrigens: in Detmold, Hüllhorst, Barntrup, Spenge, Gütersloh, Herford, Stadt und Kreis Göttingen, Bad Oeynhausen Bad Salzuflen, Blomberg, Vlotho, Harsewinkel und Schloss Holte-Stukenbrock wurde der GRÜNE Antrag angenommen – in Blomberg, Vlotho, Harsewinkel und Schloss Holte-Stukenbrock sogar einstimmig!

Unseren Antrag finden Sie hier.

26.04.2017

GRÜNE fordern sofortige Stilllegung des AKW Grohnde - Gemeinsamer Antrag mit der ÖDP

Das Atomkraftwerk Grohnde ist mit aktuell 250 meldepflichtigen Ereignissen seit Betriebsbeginn 1984 eines der störanfälligsten in Deutschland.
Insbesondere in den vergangenen drei Jahren seit 2014 waren Anzahl und Ausmaß der aufgetretenen Defekte besorgniserregend groß.

In vielen Städten und Gemeinden der Region haben daher die GRÜNEN Anträge gestellt. Darauf hin haben sich bereits die Räte in Detmold, Blomberg (einstimmig), Hüllhorst, Vlotho, Barntrup (einstimmig) und Spenge in Resolutionen für die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde ausgesprochen.

Das Atomkraftwerk Grohnde liegt nur knapp 44 km Luftlinie von Bad Driburg entfernt. Daher haben wir uns auch hier entschlossen, gemeinsam mit der ÖDP-Fraktion im Rat eine Resolution zur sofortigen Stilllegung zu beantragen.

Aktuell am 26. April jährt sich wieder die Katastrophe von Tschernobyl. Immer noch sind ganze Landstriche dort unbewohnbar. Die Menschen zahlen einen hohen Preis für eine angeblich sichere und billige Energiequelle. Wir wollen nicht, dass eine solche Katastrophe auch hier geschieht.

Wir GRÜNE und auch die ÖDP setzen aufs Energiesparen und auf Energiegewinnung aus Sonne und Wind. Kein Windrad und kein Windpark können solche Schäden anrichten, wie ein einziges Atomkraftwerk.

Unseren Antrag finden Sie hier.

Lange her und verdrängt und vergessen scheinen die Tage nach dem 26. April 1986. Aber es waren verhängnisvolle Tage, als die radioaktive Wolke aus der Ukraine kam und auch über unserer Gegend abregnete.

Kein einziges Atomkraftwerk ging nach dieser Katastrophe in Deutschland mehr in Bau.

 

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11.03.2016

5 Jahre Atomkatastrophe in Fukushima

Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der Tsunami unterbrach die Stromversorgung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima und ohne Strom konnte der Reaktor nicht mehr gekühlt werden. Es kam zur Katastrophe: drei Reaktoren gerieten außer Kontrolle.

In den Tagen und Wochen danach mussten Hunderttausende Menschen evakuiert werden. Teilweise leben die „Atomflüchtlinge“ noch heute, 5 Jahre danach, in provisorischen Unterkünften. Die Lebensgrundlage vieler Bauern und Fischer ist ruiniert.

Japan ist weit weg. Das kann hier nicht passieren – wirklich nicht? Inzwischen wissen wir, dass in Belgien die Pannenreaktoren Tihange und Boel und in Frankreich das AKW Fessenheim trotz Intervention der Bundesregierung weiterlaufen. Eine Havarie in einem dieser Reaktoren kann auch uns hier bedrohen. Oder noch näher: das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen. Das würde Bad Driburg unmittelbar betreffen.

Wir GRÜNE fordern, dass der Atomausstieg beschleunigt wird. Wir fordern, dass die Erneuerbaren Energien nicht weiter ausgebremst werden.

Das Risiko der Atomenergie ist einfach viel zu groß!

Impressionen von der Fukushima-Mahnwache am 11.3.2014

11.03.2014

Fukushima mahnt

Mit einer Mahnwache vor dem Rathaus in Bad Driburg haben die GRÜNEN in Bad Driburg am Dienstag, den 11. März ab 16 Uhr an die seit drei Jahren andauernde Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima erinnert.

Wir danken allen, die gekommen sind!

Aber ganz besonders haben wir uns über den Stand mit Solarspielzeug und über die Solar-Bastelaktion von Franz Hering aus Amelunxen gefreut!

Vielen Dank für das tolle Engegement!

05.03.2014

Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich

Die Mahnwache vor dem Rathaus im Jahre 2011

Vor 3 Jahren musste die Welt hilflos mit ansehen, wie das große Erdbeben in Japan und der folgende Tsunami das Atomkraftwerk in Fukushima so schwer schädigte, dass es völlig außer Kontrolle geriet.
Weltweit erfüllte die Auswirkungen dieser Katastrophe und die hoffnungslos überforderten Behörden und Betreiber die Menschen mit Entsetzen.

Auch in Bad Driburg trafen sich jeden Montag Abend um 18 Uhr Menschen zu einer Mahnwache vor dem Rathaus.

„Wir Grüne stehen für den Atomausstieg und für die Energiewende vor Ort“, so Fraktionssprecher Herbert Falke. „In Bad Driburg haben wir viel dafür getan, dass die Stadtwerke Atomstromfreie Energie liefern.“

Für den bisherigen Kooperationspartner der Driburger Stadtwerke, die Stadtwerke Lemgo war das selbstverständlich. Den neuen Kooperationspartner, die BeSte-Energie mussten wir dagegen erst noch überzeugen. Am Ende hat die Geschäftsführung der BeSte-Stadtwerke sich aber schriftlich verpflichtet, Bad Driburg nur mit Atomstromfreier Energie zu beliefern. Sollten die BeSte-Stadtwerke diesen Kurs verlassen wollen, ist dies nur mit einem förmlichen Ratsbeschluss möglich.

Herbert Falke: „Dies ist nur durch unsere beharrlichen Gespräche erreicht worden.“

  .ausgestrahlt - gemeinsam gegen atomenergie  

 

16.01.2013

Fukushima ist weit - Grohnde ist nah

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rufen Umweltverbände zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. Mit vielen Aktionen und Menschen wollen sie im Abstand von 40 km vom Reaktor zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte.
40 km - das ist genau die Entfernung zwischen Grohnde und Bad Driburg.

Die Geschehnisse in Japan haben gezeigt, dass auch in hoch entwickelten Industrieländern große Atomkatastrophen jederzeit möglich sind. Noch in 170 km Entfernung könnte eine solche Katastrophe in Deutschland dramatische Eingriffe bis hin zu Umsiedlungen nötig machen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz festgestellt.

Für das Atomkraftwerk Grohnde haben die Umweltverbände nachgewiesen, dass der vor drei Jahrzehnten verbaute Stahl schon damals unzulässig war und dass wirksamer Katastrophenschutz nicht möglich ist.

Wir GRÜNE in Bad Driburg haben beschlossen, den Aufruf der Umweltverbände zu unterstützen. Wir werden uns außerdem an dem Aktionstag am 9. März aktiv beteiligen.
Zum Mitmachen sind alle herzlich eingeladen!

Der Wirtschaftsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hat am 13.7.2011 einen rot-grünen Antrag zum Atomausstieg beschlossen, der eine rechtssichere Beendigung der Urananreicherung in Gronau fordert. Dazu erklärt Hans Christan Markert MdL, anti-atompolitischer Sprecher:

„Nicht nur wir als Grüne, sondern auch die Mehrheit des Landtags und die Landesregierung sprechen sich für eine Beendigung der Urananreicherung in Gronau aus. Das hat der heutige Beschluss im Wirtschaftsausschuss noch einmal deutlich gemacht.

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Dass eine schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg plant, schien vor vier Monaten undenkbar.

Die Schlussfolgerungen der Ethikkommission entsprechen in weiten Teilen dem, was GRÜNE schon lange fordern.

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GRÜNE Beschlüsse zum Atomausstieg

Auf unserem GRÜNEN Sonderparteitag zu Atomausstieg und Energiewende am Samstag, den 25. Juni 2011 haben wir folgende Beschlüsse gefasst:

Energiewende in Deutschland - Grün geht voran

Sicherheit ist nicht verhandelbar

GRÜNE Basis entscheidet am 25. Juni in Berlin

Bei uns entscheidet die Basis über das "Ja" oder "Nein" zu den Vorschlägen der Bundesregierung zum Atomaustieg.

Alle Infos gibts hier!

Seit dem 6. Juni liegen uns die Gesetzentwürfe der Bundesregierung zum Atomausstieg und zur Energiewende vor. Wir prüfen diese nun sehr genau:

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Die GRÜNEN im Kreis Höxter erklären zu der aktuellen Diskussion um den Ausstieg aus der Kernenergie: „Kaum hören wir von der Reaktorkatastrophe in Fukushima nicht mehr täglich, kommen diejenigen immer lauter zu Wort, die Atomausstieg und Energiewende verhindern wollen:

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Grohnde Ostern 2011

Eine friedlich-föhliche Kundgebung am Atomkraftwerk Grohnde: die klare Botschaft lautete "Aus Fukushima lernen heißt Abschalten!"

Nachlese vom Aktionskomitee zur Organisation des Tschernobylaktionstages am 25.4 am AKW Grohnde mit Pressespiegel!

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Das Öko-Institut zeigt in der beigefügten Studie, dass die von der Atomlobby seit der Abschaltung der sieben AKW in Deutschland immer wieder verbreitete Behauptung, es komme dadurch zu Import von Atomstrom aus Frankreich und Tschechien nicht haltbar ist.

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GRÜNER Fahrplan - für den Atomausstieg bis 2017

Hier geht's zum Fahrplan!

31.3.2011

Die EU-Kommission hat aktuell höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittelimporte aus Japan erlassen. Dazu erklärt Hans Christian Markert MdL, anti-atompolitischer und verbraucherschutzpolitischer Sprecher:

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Aussteigen statt Aussitzen: Der Atomausstieg ist zwingend und machbar!

Hier der Beschluss des Länderrats von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN vom 19. März 2011 zum download:

Fotos von der Mahnwache 21.3.2011

GRÜNE: Es ist Zeit für radikale Energiewende ohne wenn und aber!

Herbert Falke, Vorsitzender der GRÜNEN im Kreis Höxter nimmt Stellung zu einem Artikel über das Kernkraftwerk Grohnde und die Notfallpläne der Kreises:

Noch während der beängstigenden Geschehnisse in Japan, noch während eine Handvoll Menschen im Kernkraftwerk Fukushima verzweifelt versuchen die verheerenden Folgen von Erdbeben und Tsunami in den Griff zu bekommen, bemühen sich E-on und der Kreis Höxter um Beruhigung der aufgeschreckten Bürgerinnen und Bürger.

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Die GRÜNEN in Bad Driburg rufen zur Teilnahme am Castorstrecken-Aktionstag am 23.Oktober am Bahnhof in Altenbeken auf. Um 13.00 Uhr demonstrieren Bürgerinnen und Bürger an Bahnhöfen entlang der Transportstrecken der Castorbehälter gegen die verlängerten Laufzeiten der Atomkraftwerke und damit auch gegen die dadurch weiterhin anfallenden Mengen hochradioaktiven Mülls.

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Harald Schwalbe (Umweltreferent GRÜNE NRW), Martina Denkner und Herbert Falke (beide GRÜNE Bad Driburg), Wibke Brems (GRÜNE Landtagsabgeordnete), Silke Bambach (GRÜNE Bad Driburg)

Mit einem brüchigen Atomkraftwerk und vielen Atommüllfässern protestierten die GRÜNEN in Bad Driburg gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke.

„Mit unserer Aktion wollen wir klarstellen, dass die Bundesregierung mit ihrem verheerenden Atomdeal mit den Konzernen das aushebelt, was längst deutschlandweiter Konsens war," sagte Wibke Brems, GRÜNE Landtagsabgeordnete in Bad Driburg.

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Dürfen es ein paar Nullen mehr sein? Rund 200 Millionen Euro Subventionen sollen laut Bundesregierung bis heute in die Atomkraft geflossen sein. Greenpeace hat nachrechnen lassen: Es sind mindestens 204 Milliarden. Plus 100 Milliarden bis zum Ausstieg - ohne Laufzeitverlängerung.

Vor rund einem Jahr hat Greenpeace zum ersten Mal nachrechnen lassen, wie hoch die Atomkraft in Deutschland subventioniert wird. Jetzt liegt die 2. Auflage vor: Staatliche Förderungen der Atomenergie im Zeitraum 1950 - 2010. Zum ersten Mal konnte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft für die Berechnungen jetzt auf weitgehend vollständige Zahlen zurückgreifen.

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Atomkraft - Schluss jetzt!

100.000 fröhliche Leute in Berlin protestierten am 18. September 2010 gegen den Atomwahnsinn der Schwarz-gelben Bundesregierung.

Die GRÜNEN Stadtverordneten Martina Denkner (ganz rechts) und Herbert Falke (ganz links) aus Bad Driburg sind natürlich auch dabei!

Fotostrecke Ahaus 24.4.2010

Erinnerung an Tschernobyl wach halten

Grüne Ratsfraktion bei Anti-Atom-Demo in Ahaus

Am 26. April 2010 jährte sich zum vierundzwanzigsten Mal die Atom-Katastrophe von Tschernobyl, bei der ein explodierter Kernreaktor Tod und Verderben über weite Landstriche der Ukraine und hohe radioaktive Strahlungen auch bis nach Ostwestfalen gebracht hat. Martina Denkner und Herbert Falke von der GRÜNEN Ratsfraktion haben diesen Termin zum Anlass genommen an der Anti-Atom-Demonstration in Ahaus teilzunehmen.

Gemeinsam mit vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Höxter haben sie vor dem Zwischenlager für radioaktiven Müll aus Forschungsanlagen und Atomkraftwerken demonstriert. „Die Unfälle und technischen Problemsituationen auch in deutschen Atomkraftwerken haben in den letzten Jahren doch deutlich gezeigt, dass es keine vollkommene Sicherheit bei der atomaren Energieversorgung geben kann. Die Folgen eines Supergaus sind dabei unübersehbar und von keinem Land der Welt zu schultern. Eine radioaktive Wolke macht auch vor keiner Grenze halt", begründet Martina Denkner ihre Teilnahme in Ahaus. Und sie bemerkt dazu weiter, dass angesichts der schon bekannten Störfälle in deutschen AKW`s eine Verlängerung der Laufzeiten alter Atommeiler unverantwortlich ist, zumal viele Fragen bis heute nicht geklärt sind. Sie nennt dabei eine fehlende Schadenabschätzung bei Großstörfällen, die Unmöglichkeit einer Umsetzung von Katastrophenplänen bei solch einem Großereignis und die weltweit ungelöste Entsorgungsproblematik bei Atommüll.

„Wenn wir alle staatlichen Subventionsmittel für die Kernenergie, die vom Steuerzahler zu tragenden Kosten für die maroden Lager Asse und Morsleben und für die jahrtausendelange sicher Endlagerung des strahlenden Abfalls mit berechnen, ist Kernenergie unschlagbar teuer. Das möchte ich meinen Kindern und Enkeln nicht aufbürden. Deshalb werde ich weiter demonstrieren!" ist sich Herbert Falke sicher.

Für die GRÜNEN im Rat waren Martina Denkner und Herbert Falke in Ahaus. Klaus-Dieter Wilde vertrat die GRÜNE Ratsfraktion beim Spendenlauf für Haiti in Bad Driburg.

Atomkraftwerke endlich abschalten!

GRÜN wirkt auch in Berlin! Unser Bundestagskandidat Herbert Falke und viele, viele GRÜNE aus dem ganzen Land haben in Berlin deutlich gemacht: es reicht - Schluss mit der Atomenergie!

Bilder von der Demo

URL:http://www.gruene-bad-driburg.de/atomkraft-nicht-mit-uns/